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Canvas


Canvas sind größere Flächen – nicht mehr „ein Blatt“, sondern ein gemeinsamer Raum. Sie helfen, etwas zu halten, das sonst im Gespräch zerfließt: Entscheidungen, Übergänge, Spannungen, Verantwortungsräume.

Ein Canvas ist kein Poster. Es ist eine Arbeitsfläche: Er macht sichtbar, was zusammengehört und was sauber getrennt werden muss.


Wofür Canvas besonders gut sind

Wenn mehrere Ebenen zusammenhängen
Strategie, Struktur, Prozesse, Stimmung. Ein Canvas kann Relationen sichtbar machen.

Wenn Entscheidungen „zu groß“ wirken
Canvas helfen, Entscheidungskorridore zu rahmen. Was gilt, was bleibt offen, was wird wann überprüft.

Wenn Übergänge kippen
Rollenwechsel, Handovers, Releases: Canvas stabilisieren Übergänge.


Typische Outputs

  • ein geteiltes Bild (statt paralleler Wirklichkeiten)
  • ein gerahmter Korridor (statt endloser Optionen)
  • klare Verantwortungsräume (statt Diffusion)
  • ein Prüfpunkt (statt „wir schauen mal“)
  • ein nächster Schritt, der getragen wird (statt Theater)

Einstieg: Drei Canvas, die oft reichen

  • Kurs & Korridor Canvas (Metis, 30 Min) → dieses Werkstatt-Element entsteht erst noch
  • Ebenen-Mapping Canvas (Aufmerksamkeit, 30-45 Min) → dieses Werkstatt-Element entsteht erst noch
  • Übergangs-Canvas (Unfertigkeit/Kohärenz, 30 Min) → dieses Werkstatt-Element entsteht erst noch

Canvas im Feld der Konstellationen

  • Aufmerksamkeit: sehen, was im Raum wirkt
  • Metis: Kurs, Timing, Korridor
  • Unfertigkeit: Versionen, Entwurf → Verbindlichkeit
  • Kohärenz: Anschluss: Sinn, Beitrag, Würde

→ Konstellationen: Konstellationen


Was du auf einer Canvas-Seite findest

  • Wofür (Situation / Zweck)
  • Dauer (30-60 Minuten)
  • Setup (Team/Workshop/solo)
  • Schritte (max. 6)
  • Output (Artefakte + next step)
  • Anschluss (Konstellation + Paper/Blog)

Weitergehen

→ Zur Werkstatt: Werkstatt
→ Snapshot Review: Snapshot Review: Konstellation